Die Volkshochschule Gelderland, Kapuzinerstraße 34 in Geldern, bietet ab Montag, 9. März, 15.30 Uhr, eine neue Kursreihe zur Kulturgeschichte der Gartenkunst an. Geplant sind acht theoretische Einführungen und drei Exkursionen durch Gärten und Parks im Rheinland. Dabei schlagen wir im Seminarraum zunächst einen großen grünen Bogen von der Antike, über das Mittelalter in den Barock als die Epoche der Gartenkunst, in der Ludwig XIV. mit Versailles als Trendsetter für alle Fürstenhöfe in Europa auftrat. Womit vergnügte sich der Adel in seinen Lustgärten, was kann man davon heute noch in einem Schlosspark entdecken? Welcher Zeitgeist, welches neue Naturverständnis steckt in den englischen Landschaftsgärten, die dann zum prägenden Trend auch auf dem Kontinent wurden? Neben all den herrschaftlichen Grünanlagen, die im Laufe der Jahrhunderte entstanden und mit viel Aufwand gepflegt wurden, blicken wir auch auf bürgerliches Grün vom Bauerngarten über Landes- und Bundesgartenschauen bis in die Stadtplanung, die schon vor mehr als 100 Jahren die Idee der Gartenstadt umsetzte. Um den Aufenthalt sowie das Leben in der Stadt angenehmer zu machen und die Gesundheit nicht unnötig zu strapazieren, gilt es, für ein besseres Stadtklima mehr Pflanzen in die „Asphaltwüsten“ zu bringen. Auf drei Exkursionen, die nach Kamp-Lintfort, Kleve und Düsseldorf führen werden, können viele Aspekte der großen europäischen Gartengeschichte vor Ort entdeckt werden. Dozentin Dr. Gabriele M. Knoll führt durch 11 Termine im Zeitraum vom 9. März bis 20. Juni. Diese können bei der VHS Gelderland erfragt werden.
Gebühr: 165 Euro.
Weitere Infos unter Kleine Kulturgeschichte der Gartenkunst
Kulturgeschichte der Gartenkunst
Erstellt am: 24.02.2026 - 09:47 Uhr
