Schwarzweißdenken. Was es heißt, ehrlich über Rassismus zu sprechen

Schwarzweißdenken. Was es heißt, ehrlich über Rassismus zu sprechen

Foto Autorin: © Moritz Kilian

Am Montag, 23. Mai, 19 Uhr, liest die SZ-Journalistin Sara Maria Behbehani in der Volkshochschule Gelderland, Kapuzinerstr. 34, in Geldern aus ihrem Buch „Schwarzweißdenken. Was es heißt, ehrlich über Rassismus zu sprechen“ (2021 Droemer-Knaur-Verlag). Die Proteste im Rahmen von „Black Lives Matter“ im Sommer 2020 waren lautstark in Deutschland, aber schnell wieder vorbei. Wenn es allerdings um strukturellen Rassismus im Alltag, um die Benachteiligung nicht-weißer Menschen in der eigenen Lebenswelt geht, dann herrscht oftmals dröhnendes Schweigen. Anti-Rassismus gerne, aber bitte nicht zu teuer - das scheint bis heute die Devise der stillen Mehrheit in Deutschland zu sein, wenn es um den Kampf gegen Diskriminierung jener Menschen geht, die noch immer viel zu oft als "Fremde" gelesen werden.

Behbehani schreibt mit genauso viel Wut wie Einfühlungsvermögen, mit Verve und persönlichem Engagement, wie das gesellschaftliche Gespräch über und der tägliche Einsatz gegen Rassismus gelingen kann. Ihre Botschaft: Es ist alles viel komplizierter als wir denken. Und trotzdem kann es so viel einfacher werden, wenn wir anfangen, einander zuzuhören. Sara Maria Behbehani, geboren 1992 in Bremen, ist Journalistin und lebt in München. Nach ihrem Französisch- und Literaturwissenschaftsstudium arbeitet sie seit 2019 bei der Süddeutschen Zeitung.

Um telefonische Anmeldung wird gebeten: 02831-9375-0

 

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